5. In der Finsternis des Tunnels

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Müde von seiner Wanderung durch die Wolfsschlucht überlegt Laachus, wie er am bequemsten zum Rodder Maar gelangt, um dort den Silberreiher zu fragen, warum er schwimmen kann.

„Ich könntemit der Brohltalbahn fahren“,  freut sich Laachus über seine gute Idee und hat es nun

sehr eilig, zum Bahnhof nach Brohl zu gelangen. Am Gleis steht schon der Vulkan-Expreß und Laachus nimmt aufgeregt in einem der historischen Waggons Platz. Was dann geschieht, hätte er sich nicht träumen lassen. Bei Tempo 20 erlebt Laachus hautnah die einzigartige Vulkanlandschaft. Stampfend und stöhnend windet sich die nostalgische Schmalspur-Eisenbahn mit ihrer Dampflok über hohe Viadukteund kämpft sich Höhenmeter um Höhenmeter das Brohltal hinauf. Die unbeschreiblich schöne Gegend zieht Laachus völlig in den Bann. Doch was ist das? Plötzlich ist es dunkel, denn der Vulkan-Expreß fährt in den Felsen hinein. Der fast 100 Meter lange Tunnel beeindruckt Laachus.

Nachdem die Bahn den Tunnel hinter sich gelassen hat, erblickt er ein Plakat, das über einem Sitz hängt. „Nacht der Vulkane“, heißt es da. „Das ist aber interessant“, denkt Laachus und merkt sich jetzt schon die letzte Juliwoche vor.

Dann nämlich gebe es zahlreiche Veranstaltungen und das besondere Highlight am Abschluss- Wochenende sei ein großer, eindrucksvoll simulierter Vulkanausbruch, verspricht das Plakat.

„Da muss ich hin“, denkt Laachus und lächelt zufrieden. Jetzt ist schon fast der Bahnhof Niederzissen in Sicht. Dort steigt er aus und wandert über den Bausenberg  – den am besten erhaltenen Hufeisenkrater der Eifel – zum Rodder Maar, um herauszufinden, warum er schwimmen kann.

 

Standortinfos:  www.vulkanregion-laacher-see.de

Vulkan-Expreß, Bahnhofstraße, 56656 Brohl-Lützing, www.vulkan-express.de