Heimatmuseum und Gemeinde- und Vereinsarchiv

Niederzissen

Der Kultur- und Heimatverein betreibt sein Heimatmuseum, in dem zahlreiche private Sammlungen gebündelt und zudem landwirtschaftliche Gerätschaften vor dem Vergessen bewahrt werden, an zwei Standorten.

Seit 2011 mit der Teilnutzung der ehemaligen Bushalle der Brohltalbahn hinter dem Niederzissener Bahnhof für die vorwiegend landwirtschaftlichen Geräte und 2019 durch die Übernahme eines frei gewordenen Klassenraum in der alten Schule am Marktplatz.

Der weitaus größte Teil der in der alten Schule ausgestellten Unikate jedweder Art, Handwerks-, Küchen- und Haushaltsgeräte stammt aus der privaten Sammlung des verstorbenen Vereinsmitgliedes Heinz Schröder, der seine komplette Sammlung und sein umfangreiches Archivgut per Vertrag dem KuHV unter der Patronage der Gemeinde überlassen hat. Diese Sammlung beinhaltet unter anderem auch alte Kinderspiele, die heute immer mehr in Vergessenheit geraten.

Gleichzeitig mit der Öffnung des Heimatmuseums, nahm das Gemeinde- und Vereinsarchiv in der ehem. Aula der alten Schule am Marktplatz unter der Führung des Kultur- und Heimatvereins (KuHV) seinen Betrieb auf.

Im Wesentlichen basierte der Start auf der Sammlung des verstorbenen Vereinsmitgliedes Heinz Schröder. Der KuHV hatte per Vereinbarung „die Sammlungen, Archive und Aufzeichnungen zur Bestandssicherung, weiterer Erforschung und musealen Aufarbeitung übernommen“, wie es in der Vereinbarung heißt. Ca. 150 Aktenordner mit Zeitungsartikeln und Dokumenten, alle amtlichen Mitteilungsblätter der Verbandsgemeinde Brohltal seit deren Einführung 1974 und unzählige Fotografien füllen mehrere Regelreihen.

Das Archiv soll aber auch Nachlassbewahrer für Vereine sein, die sich auflösen und dem Archiv ihre Akten und Vereinsgegenstände übergeben. Dies ist inzwischen bereits durch zwei ehemalige Vereine, dem Eifelverein OGZissen und dem Männergesangverein (ehem. MGV) geschehen.
Alle Geschichtsinteressierten, Vereinsvertreter, die ein Jubiläum feiern und jeder, der den Blick in die Vergangenheit unternehmen möchte, ist aufgerufen, das Archiv, gern in Verbindung mit dem Heimatmuseum zu besuchen.


Öffnungen und Führungen, auch in Kombination mit dem Gemeinde- und Vereinsarchiv auf Anfrage beim Kultur- und Heimatverein, Tel.: 02636-6482 oder Email: info@khv-niederzissen.de

mehr lesen

Inhalte teilen:

Auf einen Blick

Öffnungszeiten

  • Vom 1. Januar bis 31. Dezember
    Montag
    00:00 - 23:59 Uhr

    Dienstag
    00:00 - 23:59 Uhr

    Mittwoch
    00:00 - 23:59 Uhr

    Donnerstag
    00:00 - 23:59 Uhr

    Freitag
    00:00 - 23:59 Uhr

    Samstag
    00:00 - 23:59 Uhr

    Sonntag
    00:00 - 23:59 Uhr

Öffnungszeiten auf Anfrage

Ort

Niederzissen

Kontakt

Kultur- und Heimatverein Niederzissen e.V.
Bächelsberg 49
56651 Niederzissen
Telefon: (0049) 2636 6482

zur WebsiteE-Mail verfassen

Karte öffnen

Bitte akzeptieren Sie den Einsatz aller Cookies, um den Inhalt dieser Seite sehen zu können.

Alle Cookies Freigeben

Planen Sie Ihre Anreise

per Google Maps

Das könnte Sie auch interessieren

Familienaction im Lava-Dome, © Eifel Tourismus GmbH, D. Ketz

Lava-Dome - Deutsches Vulkanmuseum

Der Lava-Dome ist ein ganz besonderes Museum des Vulkanparks in der Osteifel. Auf 700 Quadratmetern geht es nicht „museal“ zu, sondern spektakulär – für Kinder und Erwachsene, für absolute Neulinge und für Vorinformierte in Sachen Vulkanismus. Im „Land der Vulkane“ erzählt eine multimediale Show die Geschichte zweier gewaltiger Vulkanausbrüche. Bilder, Klänge und Projektionen lassen sie nacherleben – hautnah und intensiv, jedoch zum Glück virtuell. Die „Vulkanwerkstatt“ ist ein waschechtes kleines Wissenschaftszentrum. An Experimentalstationen gewinnen die Besucher einen lebendigen Eindruck von den Abläufen im Innern der Erde. Die „Zeit der Vulkane“ lässt Steine sprechen: Wer sie berührt, hört und sieht die großen Ausbrüche vergangener Zeit. Besonders spannend sind aktuelle seismologische Daten und Bilder von Webcams in aller Welt. Und im Rundkino lässt eine fiktive Nachrichtensendung den Atem stocken, denn hier wird klar, was ein erneuter Ausbruch des Laacher-See-Vulkans bedeuten würde.