Der besondere Grund, die Kaiserhalle in dieser Form als freitragende Kuppelhalle zu bauen, war für den Baumeister Wilhelm Bell die Notwendigkeit, den Nachweis zu führen, dass man auch für extreme Belastungen lokale Baustoffe wie Kalk, Lavasand und Traß benutzen kann. In einer Zeit vor der Jahrhundertwende, als der Zement seinen Siegeszug angetreten hatte und damit der Traßabbau im Brohltal immer weiter abnahm, schien ein solcher Beweis erforderlich.
Auf geht´s...Die Kloster-Rallye startet an der Tourist-Information am großen Parkplatz am Laacher See. Spielerisch entdecken kleine und große Besucher Wissenswertes rund um das Kloster Maria Laach. Es wird gerätselt, geschätzt, geplant und improvisiert. So lernen Kinder und Erwachsene eine Menge über das Kloster Maria Laach.
Mit Grundwasser gefüllter Basaltlava Steinbruch.
Bis zum heutigen Tag führen Prozessionen in der Bußzeit den Kreuzberg hinauf, vorbei an den "Sieben Schmerzen Mariens".
Eine geruhsame und vollkommen idyllische Anlage stellt das Kreuzwäldchen dar. Südwestlich des Dorfes Kempenich steht auf einer kleinen Anhöhe die Kapelle der "Schmerzhaften Muttergottes", die 1879 von dem damaligen Pastor Ferdinand von Freyhold errichtet wurde.
Das Krufter Bachtal gehört zu den Landschaftsdenkmälern des Vulkanparks.
Der Lava-Dome ist ein ganz besonderes Museum des Vulkanparks in der Osteifel. Auf 700 Quadratmetern geht es nicht „museal“ zu, sondern spektakulär – für Kinder und Erwachsene, für absolute Neulinge und für Vorinformierte in Sachen Vulkanismus. Im „Land der Vulkane“ erzählt eine multimediale Show die Geschichte zweier gewaltiger Vulkanausbrüche. Bilder, Klänge und Projektionen lassen sie nacherleben – hautnah und intensiv, jedoch zum Glück virtuell. Die „Vulkanwerkstatt“ ist ein waschechtes kleines Wissenschaftszentrum. An Experimentalstationen gewinnen die Besucher einen lebendigen Eindruck von den Abläufen im Innern der Erde. Die „Zeit der Vulkane“ lässt Steine sprechen: Wer sie berührt, hört und sieht die großen Ausbrüche vergangener Zeit. Besonders spannend sind aktuelle seismologische Daten und Bilder von Webcams in aller Welt. Und im Rundkino lässt eine fiktive Nachrichtensendung den Atem stocken, denn hier wird klar, was ein erneuter Ausbruch des Laacher-See-Vulkans bedeuten würde.
Es geht viele Treppenstufen tief hinab unter die Stadt Mendig: Hier in den Lavakellern, mitten im erkalteten vulkanischen Gestein, ist es gleichbleibend kalt auch in den heißesten Sommern, es herrscht ein geheimnisvolles Schummerlicht, es riecht nach einem Hauch Feuchtigkeit. Bis zu 28 Mendiger Brauereien nutzten die 32 Meter hohen, kathedralenartigen Hallen im Basaltgestein als Lagerstätte für frisches Bier. Mächtige Säulen, die beim jahrhundertelangen Basalt- und Lavaabbau stehengelassen wurden, stützen die gigantischen Keller. Eine Führung durch die Keller ist ein unvergessliches Aha-Erlebnis. Bis heute nutzt die Vulkan Brauerei Mendig, die über den Kellern gelegen ist, dieses einzigartige Kühllager. Der benachbarte Lava-Dome als Multimedia-Museum zeigt noch viel mehr spannende Facetten des Vulkanismus.
Der Lydiaturm ist ein 23 Meter hoher Aussichtsturm mit Blick auf den Laacher See. Der Turm aus Lavastein und Holz liegt auf der Bergkuppe Veitskopf nahe Wassenach.
Die Riedener Marienkapelle wurde im Jahre 1882 im neuromanischen Stil aus Grauwacke und Tuff aus dem Bruch der "Hohen Ley" erbaut.