Der Laacher See im winterlichen Sonnenaufgang, © Eifel Tourismus GmbH/D. Ketz
  • Strecke: 13,8 km
  • Dauer: 3:45 h
  • Schwierigkeit: leicht

Laacher Rundweg - Geopfad-Route L

Wassenach

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Ihre Wanderung führt rund um den Laacher See, dem größten Vulkansee der Eifel.  Auf der Georoute L erläutern mehrere Infotafeln die Vulkangeschichte der Region. An manchen Stellen blubbert es sogar im Wasser - hier steigt Kohlenstoffdioxid auf, diese sogenannten Mofetten verraten die vulkanische Entstehung des Sees. Am Südufer des Sees befindet sich ein mittelalterlicher Abfluss-Stollen. Er dient als Hochwasserschutz für die Klosteranlage Maria Laach.

Wunderschön gelegen, laden die eindrucksvolle Abtei Maria Laach und ein Steinlehrpfad zum Verweilen ein. In der Nähe bietet auch das Seehotel Maria Laach Gelegenheit zur Einkehr. Anschließend geht es weiter auf den Seeufer-Rundweg.
Ein Waldweg führt Sie zum krönenden Abschluss bis zum Lydiaturm“. Von diesem Aussichtsturm genießen Sie einen eindrucksvollen Blick auf den Laacher See und die Eifel-Landschaft, an klaren Tagen sogar bis zum Siebengebirge.

Eine detaillierte Beschreibung mit Hintergrundinformationen finden Sie auch auf der Website des Vulkanparkführers Konrad Friedgen: https://profirouten.de/eifel/geopfad-route-l-laacher-rundweg

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Markierung der Tour:

  • Logo Route L, © VG Brohltal
gpx: Laacher Rundweg - Geopfad-Route L

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Highlights auf der Strecke

Laacher See

Laacher See in der Eifel, © Eifel Tourismus GmbH, D. Ketz

Tief in der Erde grummelt es. Ein leises Grollen ist zu hören. Es wird lauter und lauter. Die Erde bebt. Immer stärker. Sie bläht sich auf, bis plötzlich eine gewaltige Explosion einen tiefen Krater in die Landschaft nördlich des heutigen Mendig reißt. Eine riesige Aschesäule verdunkelt den Himmel. Tagelang regnet es europaweit Bims und Asche, gefolgt von glutheißer Lava, die sich über die umliegenden Täler und Dörfer ergießt. Wo einst Kiefern, Birken und Pappeln wuchsen, bleibt nichts als eine karge Mondlandschaft.

So oder so ähnlich muss es gewesen sein, als vor 12.900 Jahren die letzten Vulkanausbrüche in der Eifel ihre Spuren hinterließen und jegliches Leben in der Region zerstörten. Gleich mehrfach spie damals der Laacher-See-Vulkan zunächst Gase, Bims und Gesteinstrümmer hoch hinauf in die Luft, nachdem in gut drei Kilometern Tiefe aufsteigendes Magma auf wasserführende Schichten getroffen war. Wäre es dabei geblieben, wäre dort, wo heute der Laacher See zum Baden einlädt, wohl lediglich ein Maar (vulkanischer See) entstanden, wie es noch heute rund 70 in der Eifel gibt. Doch die Erde gab keine Ruhe. Die Aschesäulen fielen zusammen und bis zu 500 Grad Celsius heiße Glutströme füllten die Täler Richtung Brohltal und Pellenz.

Später dann, im Laufe der Jahrtausende, füllte sich der riesige Krater schließlich mit Wasser und es entstand der Laacher See. Mit einer Größe von rund 3,3 Quadratkilometern und einer Wassertiefe von mehr als 50 Metern ist er der größte See in Rheinland-Pfalz und ein beliebtes Ausflugsziel für Badegäste, Camper und Erholungssuchende sowie Besucher der nahegelegenen Benediktinerabtei Maria Laach, zu deren Besitztümern der Laacher See gehört. Im schilfbewachsenen und von Seerosen durchzogenen Uferzonen lassen sich zudem jedes Jahr seltene Wasservögel beobachten.

Von der Zeit des Vulkanausbruchs zeugen noch heute die erkalteten Lavaströme, auch Trass genannt, die in den Trasshöhlen im Brohltal und im alten Römerbergwerg bei Meurin besichtigt werden können. Zentrale Attraktion des Vulkanparks, der sich mit mehr als zwanzig Sehenswürdigkeiten durch die gesamte Osteifel erstreckt, ist das Deutsche Vulkan-Museum Lava Dome in Mendig. Der Ausbruch des Laacher-See-Vulkans vor 12.900 Jahren war der letzte in der Geschichte der Vulkaneifel. Seither grollt es nicht mehr unter der Erdoberfläche. Am Ostufer des Laacher Sees beobachten Ruderer und Spaziergänger jedoch immer wieder ein trügerisches Brodeln. Regelmäßig treten hier Kohlendioxide, so genannte Mofetten, an die Oberfläche. Denn verschwunden sind die Vulkane nicht. Sie „schlafen“ nur.

Ein Tag am Laacher See…
Der Laacher See ist ein beliebtes Naherholungsgebiet und wird zum Schwimmen, Segeln, Surfen, Wandern und Campen genutzt. Für Motorboote ist der See tabu. Der Zugang zum Wasser befindet sich am Nordufer. Dort sind auch der Campingplatz „Laacher See“ und ein Minigolfplatz beheimatet.
Der Weg am Seeufer entlang sowie die übrigen Rundwege werden gerne von Joggern, Wanderern und Nordic-Walkern genutzt. Wer die Schönheit der Seelandschaft in Ruhe genießen möchte, hat an Wochentagen die besten Chancen.

Schwimmen und Baden
Das Baden im Laacher See laut der Rechtsverordnung nur an der Badestelle des Camping-Platzes Laacher See erlaubt und möglich. Hier verfügt die Deutsche Lebensrettungsgesellschaft, kurz DLRG, über entsprechende Möglichkeiten, in Not geratenen Personen Hilfe leisten zu können.  Zudem sind im Bereich des Campingplatzes Kenntnisse über mögliche Gefahren unter Wasser vorhanden. An anderen Stellen des Laacher Sees ist dies bzgl. der Flora als auch der Morphologie des Sees unter Wasser nicht der Fall.
Weitere Informationen erhalten Sie bei RCN Laacher See.

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Abteikirche Maria Laach

Abteikirche Maria Laach, Außenansicht, © Eifel Tourismus GmbH, D. Ketz

Das Kleinod Maria Laach gehört zu den bekanntesten Sehenswürdigkeiten des Vulkanparks Laacher See. Die Abteikirche ist das wohl berühmteste Bauwerk in der Eifel. Es ist eines der hervorragendsten Zeugnisse deutscher romanischer Kirchenbaukunst. Die Abtei mit der klostereigenen Gärtnerei, Werkstätten, Buchhandlung und einem Laden für traditionelles Kunsthandwerk zieht das ganze Jahr über eine Million Besucher an.

Zur Geschichte
Pfalzgraf Heinrich II. von Laach gründete 1093 das Kloster am See gegenüber seiner Pfalzgrafenburg. 1156 weihte Erzbischof Hillin von Trier die Kirche ein und gegen 1230 wurde der letzte Teil der Kirche, die Vorhalle, das so genannte Paradies, vollendet. Die Abteikirche gehört zu den wertvollsten romanischen Kirchen im Rheinland. Bei der Aufhebung 1802 in Folge der französischen Revolution wurde die gesamte Kircheneinrichtung entfernt. Nach einer privaten Nutzung errichteten von 1862-1872 die Jesuiten hier ihre Hochschule, bis 1892 erneut Benediktinermönche das Kloster besiedelten. Seitdem ist das Kloster, das auch viele Besucher und Gäste aufsuchen, der Ort der Mönche für ihren Gottesdienst und für ihre vielfältigen Arbeiten, die von vielen Mitarbeitern aus der Region mitgetragen werden.

Gottesdienste in der Abteikirche Maria Laach:
Mo bis Sa: 05.30 Uhr, Morgenhore
07.30 Uhr, Konventamt
11.45 Uhr, Tageshore
17.30 Uhr, Vesper
19.45 Uhr, Komplet

Samstags zusätzlich:
18.15 Uhr, Vorabendmesse
Sonn- und 05.30 Uhr, Morgenhore
Feiertage:
07.15 Uhr, Heilige Messe
09.00 Uhr, Konventamt
11.00 Uhr, Heilige Messe
14.30 Uhr, Tageshore
17.30 Uhr, Vesper
19.45 Uhr, Komplet

Im Mai und Juni findet jeden Sonntag um 14.00 Uhr eine offene Führung über das Gelände von Maria Laach statt.

Anmeldung und weitere Informationen finden Sie hier!


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Lydiaturm

Lydiaturm am Laacher See, © Eifel Tourismus GmbH, D. Ketz

Der Lydiaturm ist ein 23 Meter hoher Aussichtsturm mit Blick auf den Laacher See. Der Turm aus Lavastein und Holz liegt auf der Bergkuppe Veitskopf nahe Wassenach.

Einen ersten Aussichtsturm aus Holz eröffnete am 19. August 1896 die Ortsgruppe Brohltal des Eifelvereins, um eine Rundumsicht auf den Laacher See, das Brohltal bis hin zum Siebengebirge zu ermöglichen. Den Namen Lydia erhielt der Turm nach der Ehefrau des Eifelverein-Gründers Dr. Hans Andreae, die sich besonders für die Errichtung des Turms einsetzte. Dieser Turm bestand bis 1925 und musste dann wegen Baufälligkeit geschlossen werden.

Nachdem genügend Spenden gesammelt wurden, erbaute man einen 16 Meter hohen Aussichtsturm aus Lavastein, der am 10. Juli 1927 eröffnet werden konnte. Im Zweiten Weltkrieg diente der Turm sowohl deutschen als auch alliierten Truppen der Aufklärung und wurde dabei teilweise erheblich beschädigt. Eine Erhöhung des Turms um 7 Meter mittels eines Holzaufsatzes wurde 1986 notwendig, da die umliegenden Bäume inzwischen hoch gewachsen waren und den alten Turm übertrafen.

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Cafe im Seehotel Maria Laach

Terrasse

Eigene Konditorei und Sommerterasse.

Täglich: 15-20 verschiedene Kuchen und Torten. Kuchen, Torten und Gebäck kommen seit 150 Jahren aus unserer eigenen Konditorei - das ist wahre Handwerkskunst.

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Blockhaus Laacher See

Blockhaus, © RCN

Idyllisch gelegene Blockhausgastronomie am Nordwestufer des Laacher Sees. Direkt am Laacher See gelegen.

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Seehotel Maria Laach VCH

Seehotel Maria Laach Logo

Am Laacher See gelegen, direkt neben der über 900 jährigen Abteikirche des Benediktiner Klosters. 69 moderne Nichtraucherzimmer. Kostenloser W- LAN-Anschluß im gesamten Haus. " Badestub " mit Pool, Sauna,Solarium, Infrarotkabine und Fitnessecke. 16 Veranstaltungsräume für Tagungen und private Feste. Restaurans ,Café-Restaurant, Sommerterrasse, Biergarten. Hoteleigene Konditorei. Die Küche bietet nationale und internationale " Frische Küche" sowie regionale Spezialitäten.

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Infos zu dieser Route

Start: Parkplatz gegenüber des Restaurant "Waldfrieden", Laacher-See-Str. 2, Wassenach

Ziel: Parkplatz gegenüber des Restaurant "Waldfrieden", Laacher-See-Str. 2, Wassenach

Streckenlänge: 13,8 km

Dauer: 3:45 h

Schwierigkeitsgrad: leicht

Tourenart: Wandern

Aufstieg: 276 m

Abstieg: 276 m

Merkmale:

  • Rundtour
  • familienfreundlich

Tourist-Information Maria Laach

Maria Laach
56653 Glees
Telefon: 02636-19433

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